Forum Politische Bildung Steiermark

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Projekt FCL - Forum Club Literatur

von Montag, 1. Januar 2001
bis Donnerstag, 31. Dezember 2020
von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Aufrufe : 3314

FCL - FORUM CLUB LITERATUR

Der Forum Club Literatur ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich sowohl für Literatur und Kunst begeistern, als auch von der Wichtigkeit gesellschaftspoltischen Engagements überzeugt sind. FCL wurde 2006 von Michael Benaglio in enger Kooperation mit Gerhard Dinauer als selbständiges Projekt im Forum Politische Bildung Steiermark gegründet und ist heute in der zugehörigen Sektion Kultur- und Kulturpolitik angesiedelt.

Ziele:

Der Forum Club Literatur will

  • jungen zeitgenössischen steirischen Autorinnen und Autoren ein Leseforum bieten
  • einem interessierten Publikum Weltliteratur nahe bringen
  • bei Lesungen jungen StudentInnen der Kunstuniversität musikalische Auftritte ermöglichen
  • die Bedeutung von Literatur für die Entwicklung eines sozialen und im Sinne der Demokratie politischen Bewusstseins aufzeigen
  • Raum für Diskussionen und interkulturellen Austausch bieten

Der FCL fördert seit 2006 durch Literaturlesungen demokratische Lebenskultur und demokratisches Bewusstsein. Ein Anliegen des FCL ist es, Literatur wieder jene politische Aufgabe zukommen zu lassen, die sie immer wieder in der Geschichte hatte und die heute zu einem großen Teil in einem künstlerischen Biedermeier ver-sumpft ist. Die großen LiteratInnen in Geschichte und Gegenwart leb(t)en und schrieben (fast) immer am Puls der Zeit. Ihre Texte hatten oft eine politische Dimension, auch wenn diese nicht immer deutlich sichtbar war. Sie lebten in dem Zeitgeschehen ihrer jeweiligen Epoche, waren MahnerInnen, Spiegel und Gewissen. So thematisierten z.B. sozial engagierte LiteratInnen im 19. und frühen 20. Jahrhundert soziale Missstände, die dann Thema der ArbeiterInnenparteien wurden.

FCL wird von Michael Benaglio in enger Kooperation mit Gerhard Dinauer geleitet, die beide auch als Lesende wirken. Anderen (jungen) AutorInnen bietet der FCL eine öffentliche Bühne, um ihren Werken dementsprechend Aufmerksamkeit zu verleihen.

Grundsätzliches:

Wissenschaftliche Analysen und Bücher können auf rationaler Ebene Aufklärung leisten und die Vernunft stärken. Das ist gut und wichtig. Literatur geht tiefer. Sie spricht die emotionalen, seelischen Dimensionen des Menschen an. Sie bewegt, erbaut, macht nachdenklich. Politische Bewegungen, die nicht von KünstlerInnen literarisch begleitet werden, sind arm dran. Forum Club Literatur veranstaltet in gemütlicher Atmosphäre Lesungen mit musikalischer Begleitung („Poesie und Musik“) von historischen AutorInnen, die zu ihrer Zeit „Kult“ waren oder später, wie Hermann Hesse, „Kult“ wurden; Texte, die Jugendbewegungen und geschichtliche Strömungen mittrugen und beeinflussten und die auch heute Relevanz besitzen. AutorInnen der Gegenwart sollen dabei nicht zu kurz kommen. Geschichte und Gegenwart reichen sich literarisch die Hände.

Durch die Lesungen wollen wir durch Literatur demokratische Lebenskultur und demokratisches Bewusstsein fördern. Förderung demokratischer Einstellung über künstlerische Vermittlung ist eine realpolitische Notwendigkeit in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation, in der antidemokratische Kräfte an den Wurzeln der Demokratie nagen.

Lesungen im öffentlichen Raum:

Bei den von Musik begleiteten Lesungen sollen sowohl zeitgenössische Autorinnen und Autoren zu Wort kommen, als auch Literatur aus vergangenen Tagen gelesen werden. Ein starkes Augenmerk soll auf sozialkritische und politisch motivierte Texte gelegt werden. Die Lesungen wollen durch Literatur demokratische Lebenskultur und demokratisches Bewusstsein fördern.

Kulturelle Kooperationen:

Die musikalische Begleitung übernehmen im Rahmen einer beispielhaften Kooperation Studierende oder AbsolventInnen der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz (KUG). Diese erfreuen die BesucherInnen mit ihrem hervorragenden Können. Außerhalb von Graz übernehmen regionale KünstlerInnen diese Aufgabe.

Veranstaltungsort* : Lokale im öffentlichen Raum

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